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Organisation des Bauhaus Luftfahrt

Der Bauhaus Luftfahrt e. V. wurde 2005 als gemeinnützige Forschungseinrichtung in Anlehnung an das historische Bauhaus in Dessau gegründet. Seit 2013 wird er vom Freistaat Bayern institutionell gefördert. Seit 2015 befindet er sich auf dem Ludwig Bölkow Campus bei München. Für die Geschäftsführung verantwortlich sind der Vorstand Wissenschaft und Technik sowie der Vorstand Finanzen und Organisation. Aufsichtsgremien sind die Mitgliederversammlung und der Beirat. Regelmäßig durchgeführte Evaluierungen durch externe, unabhängige Gutachterkommissionen aus der Luftverkehrsbranche dienen der ergänzenden Qualitätssicherung.

Organisation des Bauhaus Luftfahrt
Mitglieder
Mitgliederversammlung
Beirat
Programmausschuss
Vorstand & Leitung
Mitarbeiter

Mitglieder

Mitglieder des Bauhaus Luftfahrt sind vier namhafte Unternehmen der Luftfahrtindustrie – Airbus, IABG, Liebherr-Aerospace, MTU Aero Engines – sowie das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, das das Bauhaus Luftfahrt seit 2013 institutionell fördert. Im Jahr 2020 wurde das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) als förderndes Mitglied aufgenommen.


Airbus

Airbus ist Pionier einer nachhaltigen Luft- und Raumfahrt für eine sichere und vereinte Welt. Das Unternehmen arbeitet ständig an Innovationen für effiziente und technologisch fortschrittliche Lösungen in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Verteidigung sowie vernetzte Dienstleistungen. Airbus bietet moderne und treibstoffeffiziente Verkehrsflugzeuge sowie dazugehörige Dienstleistungen an. Airbus ist auch führend in Europa im Bereich Verteidigung und Sicherheit und eines der größten Raumfahrtunternehmen der Welt. Im Bereich Hubschrauber stellt Airbus die weltweit effizientesten Lösungen und Dienstleistungen für zivile und militärische Hubschrauber bereit.


Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Das DLR ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Wir betreiben Forschung und Entwicklung in Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und Verkehr, Sicherheit und Digitalisierung. Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR ist im Auftrag der Bundesregierung für die Planung und Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten zuständig. Zwei DLR-Projektträger betreuen Förderprogramme und unterstützen den Wissenstransfer. Global wandeln sich Klima, Mobilität und Technologie. Das DLR nutzt das Know-how seiner 54 Institute und Einrichtungen, um Lösungen für diese Herausforderungen zu entwickeln. Unsere 10.000 Mitarbeitenden haben eine gemeinsame Mission: Wir erforschen Erde und Weltall und entwickeln Technologien für eine nachhaltige Zukunft. So tragen wir dazu bei, den Wissens- und Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken.


IABG Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft

Die Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH (IABG) wurde 1961 auf Initiative der Bundesrepublik Deutschland als zentrale Analyse- und Testeinrichtung für die Luftfahrt und das Verteidigungsministerium gegründet. Die IABG wurde 1993 privatisiert und ist heute ein eigentümergeführtes europäisches Technologie-Unternehmen mit den Kernkompetenzen Analyse, Simulation & Test und Anlagenbetrieb. Der Begriff „Sicherheit“ bildet dabei das thematische Dach des Portfolios: Funktionssicherheit neu entwickelter High-Tech-Produkte und Verkehrssysteme (Safety) sowie Sicherheit von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft (Security). In diesem Kontext erbringt die IABG technisch-wissenschaftliche Dienstleistungen für private und öffentliche Kunden in den Hauptgeschäftsfeldern Automotive • InfoKom • Mobilität & Energie • Umwelt & Geodaten-Services • Luftfahrt • Raumfahrt • Verteidigung & Sicherheit. Die IABG beschäftigt rund 1.000 hochqualifizierte Mitarbeiter am Stammsitz in Ottobrunn sowie in kundennahen in- und ausländischen Niederlassungen. Die IABG ist konzernunabhängig und produktneutral und vertritt – oftmals bewertend tätig – ausschließlich die Interessen ihrer Kunden. Die Kundenstruktur setzt sich im Wesentlichen zusammen aus renommierten Industrieunternehmen (Hersteller von Luft- und Raumfahrtsystemen, von Automobilen und deren Zulieferer) sowie aus wichtigen Bundesministerien (z. B. Bundesministerium der Verteidigung) und verschiedenen Länderministerien (hier insbesondere Ministerien des Innern).


Liebherr-Aerospace Lindenberg

Liebherr ist ein führender Zulieferer von Systemen für die Luftfahrtindustrie mit mehr als sechs Jahrzehnten Erfahrung. Das Spektrum von Liebherr-Luftfahrtausrüstungen für den zivilen und militärischen Bereich umfasst Flugsteuerungen und Betätigungssysteme, Fahrwerke, Luftsysteme sowie Getriebe und Elektronik. Die Technologiekompetenz und große Innovationskraft in Forschung und Entwicklung hat Liebherr bei bedeutenden Programmen für Kunden weltweit ebenso wie in zahlreichen Forschungsprojekten unter Beweis gestellt, so z. B. bei der Herstellung von Flugsteuerungskomponenten mit 3D-Druck-Technologie. Die Liebherr-Sparte Aerospace und Verkehrstechnik beschäftigt rund 6.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und verfügt über vier Produktionsstätten für Luftfahrtausrüstungen in Lindenberg (Deutschland), Toulouse (Frankreich), Guaratinguetá (Brasilien) und Nischni Nowgorod (Russland). Diese Werke bieten einen weltweiten Service mit zusätzlichen Stützpunkten in Saline (Michigan, USA), Seattle (Washington, USA), Montreal (Kanada), São José dos Campos (Brasilien), Hamburg (Deutschland), Moskau (Russland), Bangalore (Indien), Singapur, Shanghai (China) und Dubai (VAE).


MTU Aero Engines

Die MTU Aero Engines ist Deutschlands führender Triebwerkshersteller und eine feste Größe in der Branche. Technologisch ist sie weltweit führend bei Niederdruckturbinen, Hochdruckverdichtern, Turbinenzwischengehäusen, Herstell- und Reparaturverfahren. Rund ein Drittel aller Verkehrsflugzeuge fliegt mit MTU-Technologien. Im Bereich der zivilen Instandhaltung zählt das Unternehmen zu den Top Drei der weltweiten Dienstleister für Luftfahrtantriebe und Industriegasturbinen. Die Aktivitäten sind unter dem Dach der MTU Maintenance zusammengefasst. Auf dem militärischen Gebiet ist die MTU der Systempartner für fast alle Luftfahrtantriebe der Bundeswehr. Die MTU unterhält Standorte weltweit; Unternehmenssitz ist München. Im Geschäftsjahr 2020 haben rund 10.000 Mitarbeiter einen Umsatz in Höhe von knapp vier Milliarden Euro gemacht.


Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

Bayern – ein wettbewerbsstarker Standort. Das wirtschaftspolitische Ziel des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie ist es, die Grundlagen für höchste Lebensqualität, beste Beschäftigungsperspektiven und erfolgreiche Unternehmen im gesamten Freistaat zu schaffen. Es arbeitet dafür, den Wirtschaftsstandort Bayern wettbewerbsfähig zu halten, die Leistungsfähigkeit der bayerischen Unternehmen zu stärken, Innovationen zu fördern, Gründer zu unterstützen und zur Entstehung attraktiver Beschäftigungsmöglichkeiten beizutragen.