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Organisation des Bauhaus Luftfahrt

Der Bauhaus Luftfahrt e. V. wurde 2005 als gemeinnützige Forschungseinrichtung in Anlehnung an das historische Bauhaus in Dessau gegründet. Seit 2013 wird er vom Freistaat Bayern institutionell gefördert. Seit 2015 befindet er sich auf dem Ludwig Bölkow Campus bei München. Für die Geschäftsführung verantwortlich sind der Vorstand Wissenschaft und Technik sowie der Vorstand Finanzen und Organisation. Aufsichtsgremien sind die Mitgliederversammlung und der Beirat. Regelmäßig durchgeführte Evaluierungen durch externe, unabhängige Gutachterkommissionen aus der Luftverkehrsbranche dienen der ergänzenden Qualitätssicherung.

Organisation des Bauhaus Luftfahrt
Mitglieder
Mitgliederversammlung
Beirat
Programmausschuss
Vorstand & Leitung
Mitarbeiter

Mitglieder

Mitglieder des Bauhaus Luftfahrt sind vier namhafte Unternehmen der Luftfahrtindustrie – Airbus, IABG, Liebherr-Aerospace, MTU Aero Engines – sowie das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, das das Bauhaus Luftfahrt seit 2013 institutionell fördert. Im Jahr 2016 wurde der Förderverein Bauhaus Luftfahrt e. V. in den Kreis der Mitglieder aufgenommen.


Airbus

Airbus ist ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen. Zum Konzern gehören Airbus Commercial Aircraft, ein weltweit führender Hersteller modernster Verkehrsflugzeuge, Airbus Defence and Space, das führende Verteidigungs- und Raumfahrtunternehmen in Europa, das Tank-, Kampf-, Transport- und Missionsflugzeuge sowie Weltrauminfrastrukturen und -ausrüstung und dazugehörige Dienstleistungen anbietet, sowie Airbus Helicopters, der Hubschrauberhersteller mit dem größten zivilen und militärischen Produktspektrum weltweit. Airbus ist ein wichtiger Partner im Eurofighter-Konsortium, Anteilseigner am Lenkflugkörperhersteller MBDA und mit 50 Prozent am Turboprop-Flugzeughersteller ATR beteiligt. Im Jahr 2012 betrug der Umsatz von Airbus – bis 1. Januar 2014 als EADS bekannt – mit seinen mehr als 140.000 Mitarbeitern insgesamt 56,5 Milliarden Euro.


IABG

Die IABG wurde 1961 auf Initiative des Bundes als zentrale Analyse- und Testeinrichtung für die Luftfahrtindustrie und das Verteidigungsministerium gegründet und ist heute ein führendes europäisches Technologieunternehmen mit der Kernkompetenz Simulation und Test (Safety and Security). Der Hauptsitz des Unternehmens ist Ottobrunn. Zu den Kunden der IABG gehören Unternehmen aus technologieintensiven Branchen wie zum Beispiel Maschinen- und Anlagenbau, IT und Telekommunikation, Schienenverkehr, Luft- und Raumfahrt und Automotive, aber auch Auftraggeber der öffentlichen Hand auf kommunaler, Landes-, Bundes- und EU-Ebene. Das Unternehmen ist konzernunabhängig, hardwareneutral und vertritt ausschließlich die Interessen seiner Kunden. Die IABG wurde im Jahre 1993 privatisiert und ist heute ein eigentümergeführtes Unternehmen. Die IABG beschäftigt über 1.000 hochqualifizierte Mitarbeiter an 13 Standorten in Deutschland und der EU. Das Unternehmen bietet seinen Mitarbeitern anspruchsvolle Aufgaben und interessante Zukunftsperspektiven.


Liebherr-Aerospace

Liebherr-Aerospace hat sich in fünf Jahrzehnten in der Luftfahrtbranche als führender Ausrüster für Luftsysteme, Flugsteuerungs- und Betätigungssysteme sowie Fahrwerksanlagen etabliert. Die Technologiekompetenz und Leistungsfähigkeit hat Liebherr bei bedeutenden Programmen unter Beweis gestellt, beispielsweise bei allen Flugzeugen der Airbus-Familie. Liebherr-Aerospace betreibt Entwicklungs- und Fertigungsstätten in Lindenberg (Deutschland), Toulouse (Frankreich) und São Paulo (Brasilien). Eine weitere Liebherr-Produktionsstätte für Luftfahrtausrüstungen wird derzeit in Nischni Nowgorod (Russland) aufgebaut. Insgesamt beschäftigt die Liebherr-Sparte „Aerospace und Verkehrstechnik“ fast 4.000 Mitarbeiter.


MTU Aero Engines

Die MTU Aero Engines ist Deutschlands führender Triebwerkshersteller und eine feste Größe in der Branche. Weltweit beschäftigt sie über 8.200 Mitarbeiter. Bei der Instandhaltung ziviler Triebwerke ist sie der größte unabhängige Anbieter der Welt und im militärischen Bereich der Systempartner für fast alle Flugtriebwerke der Bundeswehr. Technologisch ist die MTU weltweit führend bei Niederdruckturbinen, Hochdruckverdichtern, Herstell- und Reparaturverfahren. Im Geschäftsjahr 2012 lag der Umsatz bei über 3,3 Milliarden Euro.


Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

Die Stärkung der Leistungsfähigkeit der bayerischen Wirtschaft und Forschungslandschaft stehen im Mittelpunkt der Arbeit des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie (StMWMET). Die Forschungs- und Technologiepolitik des Freistaates soll Bayern auch im 21. Jahrhundert eine Spitzenstellung unter den High-Tech-Ländern der Welt sichern. Durch den weiteren Ausbau der Forschungseinrichtungen, verstärkten Technologietransfer in die Wirtschaft und die Bereitstellung von Risikokapital wird die technologische Wettbewerbsfähigkeit in den klassischen Branchen gestärkt und zugleich die Entwicklung und Ansiedlung neuer, zukunftsorientierter Industrie- und Dienstleistungszweige gefördert.