Laufzeit: 

April 2024 - März 2027

 

Rolle:

Projektkoordinator und Projektpartner

 

Acronym:

DWiTE (Dry Wing Technology Exploration)

 

Förderung: 

LuFo (Deutsche Bundesregierung)

 
Michael Lüdemann
Airframe & Systems Design

Michael.Luedemann[at]bauhaus-luftfahrt.net
+49 (0) 89-30 74-84926

Das DWiTE-Projekt konzentriert sich auf die Flügelkonstruktion hinsichtlich der Integration von flüssigem Wasserstoff als vielversprechende Energiequelle für Verkehrsflugzeuge, um zukünftige globale Klimaziele zu erreichen. Eines der Flugzeugbauteile, das vom Einsatz von Wasserstoff stark beeinflusst wird, ist der Flügel, da es im Gegensatz zu herkömmlichen Flügeln nicht mehr sinnvoll möglich ist, den Kraftstoff in den Tragflächen zu speichern. 

Die Einführung eines sogenannten „trockenen Flügels“ bringt sowohl neue Möglichkeiten als auch spezifische Herausforderungen in der Flügelkonstruktion mit sich und erfordert daher eine sorgfältige Untersuchung und Optimierung. So muss beispielsweise der Wegfall der Entlastung durch das Kraftstoffgewicht in den Tragflächen während des Fluges kompensiert werden, unter anderem durch die Nutzung des neu verfügbaren Raums zur Integration (neuartiger) Systeme oder durch alternative Auftriebsverteilungen oder Primärstrukturkonzepte. Das DWiTE-Projekt widmet sich einer ganzheitlichen Bewertung des Potenzials trockener Flügel hinsichtlich Aerodynamik, Strukturentwurf, Systemintegration sowie synergetischen Effekten der untersuchten Technologien. Zusätzlich liegt ein starker Fokus auf der Gesamtflugzeugauslegung, die alles miteinander verknüpft. Diese Potenzialbewertung, gestützt durch die Entwicklung von Simulationsmethoden und -verfahren, beschleunigt die Inbetriebnahme von wasserstoffbetriebenen Flugzeugen.

Beitrag Bauhaus Luftfahrt

Das Bauhaus Luftfahrt ist Koordinator und hauptsächlich verantwortlich für den Flugzeuggesamtentwurf sowie für die Bewertung von Konzepten für die Primärstruktur und alternative Auftriebsverteilungen.

Partner

Projektförderung

 

Das zugrundeliegende Vorhaben wurde mit den Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz unter dem Förderkennzeichen 20E2208A gefördert.